Felsspalte und Mythosraum

Dort, wo Mythenpfad und Strahlenweg zum letzten Mal aufeinandertreffen, führt ein schmaler Durchgang durch eine Schlucht zur Felsenspitze. Die Wände der Felspalte bestehen einerseits aus schroffem Fels, welcher das durchmischte Gestein von Grauwacke und Schiefer zu Tage fördert.

Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich der in die Landschaft modellierte Mythosraum (Innenausbau im 2. Bauabschnitt) am Standort des ehemaligen Berghotels. Der Ausstellungsraum wird nur durch seine äußere Fassade erkennbar. Diese Natursteinfassade wirkt wie ein Spiegel, welcher die Verwerfungen der schroffen Felswand gegenüber in seiner Schichtung und Klüftigkeit zeigt und wird bei Dunkelheit durch den Einsatz eines Lichtbandes zu einem besonderen Hingucker.
 

Die Geomorphologie hat somit selbst die äußere Gestaltung des Mythosraumes sowie die Materialität seiner Wandfläche vorgeschlagen. Schon während der Herstellungsphase wurde diese Inszenierung von begeisterten Betrachtern als einmaliges Verlegemuster bezeichnet, welches die Klarheit der gesamten Landschaftsarchitektur hervorhebt.

Kleine und große Entdecker finden an der Natursteinwand zahlreiche fossile Einschlüsse, die in immer neuen Mustern die Phantasie anregen.

Doch welches Geheimnis hütet der Mythosraum?